Das Projekt “Bio-Ökonomie - Grüne Chemie” richtet sich mehr als das Vorgängerprojekt „Bio-Ökonomie im Non-Food-Sektor“ auf die Förderung der „grünen Chemie“; unter anderem sind neue Projekte zu Inhaltsstoffen wie z. B. Fettsäuren und Proteinen aus Pflanzen für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie geplant.
Leadpartner: 3N Kompetenzzentrum
In diesem Verbundprojekt werden Anbauverfahren von Rohrkolben-, Schilf- und Rohrglanzgraskulturen auf Niedersächsischen Niedermoorstandorten entwickelt. Hierbei wird das Ziel verfolgt, bei einem hohen Wasserstand Ökosystemleistungen zu erbringen und gleichzeitig einen möglichst hohen Ertrag mit hoher Qualität und Wertschöpfung zu erzielen. Baumaterialien und Gartenbausubstrate werden entwickelt und geprüft
Ziele:
- Erzeugung und Anwendung nachhaltiger hochqualitativer biobasierter Produkte aus Paludikulturen
- Erhebung von Praxisdaten zum Anbau und Etablierung ausgewählter Kulturen auf Standorten in Niedersachsen
- Bewertung von Ökosystemleistungen
- Neue Wertschöpfung von vernässten Moorflächen
- Reduktion von Treibhausgasemissionen aus Niedermoorböden, Minderung der Methanemissionen bei Überstau sowie Torferhalt
- Wiederherstellung der natürlichen landschaftsökologischen Funktionen als Kohlenstoffsenke, Lebensraum, Nähr- und Schadstofffilter und Wasserspeicher sowie Förderung der Biodiversität
Damit werden technische und wirtschaftliche Anbauhemmnisse beseitigt und Wege zur Förderung der Vermarkung für die erzeugten Produkte gefunden.
Ergebnisse:
In Bearbeitung
Leadpartner: 3N Kompetenzzentrum
Das bundesweite Verbundvorhaben "Nachhaltigkeit von Paludikulturen (NAPALU) – unter besonderer Berücksichtigung des Stoffhaushaltes“ untersucht und optimiert Anbauverfahren etablierter Niedermoor-Paludikulturen und entwickelt nachhaltige Produkte.
Ziele:
- Erkenntnisse zur Nährstoffversorgung und Nährstoffdynamik von Niedermoor-Paludikulturstandorten
- Quantifizierung der THG-Emissionen, des Nährstoffrückhalts und die Erfassung der Biodiversität zur Bewertung der ökologischen Wirkung
- Modellierung der Bestandsentwicklung der ausgewählten Arten. Diese ermöglichen künftig erstmals Ertragsprognosen.
- Ökonomische Bewertung des Paludikulturanbaus. Die relative Bewertung verschiedener Arten zueinander und im Vergleich zur bisherigen Grünland- oder Ackernutzung soll den Landwirten eine bessere Entscheidungsgrundlage für den Praxisanbau von Paludikulturen geben. In die ökonomische Bewertung werden die Ergebnisse aus allen Arbeitspaketen integriert.
- Tests ausgewählter Verwertungslinien auf Basis der Ertrags- und Qualitätsparameter
Ergebnisse:
Die Ergebnisse des Projektes sind in der folgenden Broschüre zusammengefasst.
In Kürze werden hier die Leitlinien zum Produktionsverfahren von Niedermoor-Paludikulturen zur Verfügung stehen. Sie dienen als eine Entscheidungsgrundlage für die Umstellung auf Paludikultur. Enthalten sind hilfreiche Infos zur Umsetzung und wesentliche Grundlagen.
Projektkonsortium:
Leadpartner: 3N Kompetenzzentrum
Das Projekt PaludiFarming wurde gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Im Rahmen des Projektes wurden regionalspezifische klimaschonende Paludikultur-Anbauverfahren und -Produktketten in Niedersachsen weiterentwickelt, sowie Produktionsverfahren optimiert.
Ziele:
- Erweiterung der regionsspezifischen Datenbasis durch Bestandsmonitoring
- Optimierung des Produktionsmanagements
- Erprobung und Weiterentwicklung innovativer boden- und biomasseschonender Bewirtschaftungsverfahren
- Untersuchung der genetischen Diversität und Produktivität von Bulten-Torfmoosen
- Begleitung und Anlage einer Rohrkolben-Pilotfläche im Raum Bad Bederkesa
- Aufbau von regionalen Produktketten (vor allem Baustoffe und Gartenbausubstrate)
- Entwicklung eines Beratungstools zum Anbau
Ergebnisse:
Die Ergebnisse des Projekts werden zur Zeit aufbereitet und im Anschluss hier veröffentlicht.
Projektkonsortium:
Hier finden sie Hintergründe und weitere Informationen zu dem Projekt